Volkswirtschaftlicher Nutzen
ÖPNV als Motor für Wirtschaft und Gesellschaft

Der ÖPNV in Essen und Mülheim an der Ruhr ist mehr als ein Transportmittel; er ist ein Motor für Wirtschaft und Gesellschaft. Jede Investition in Busse und Straßenbahnen schafft nicht nur Arbeitsplätze innerhalb der Branche, sondern wirkt auch über Zulieferer, Dienstleister und weitere Sektoren hinaus. Einzelhandel, Tourismus und Immobilien profitieren von guter Erreichbarkeit, während gleichzeitig Verkehrsunfälle, Emissionen, Lärm und Staus reduziert werden. Eine ÖPNV-Wertschöpfungsstudie[1], erschienen im Mai 2025, hat gezeigt: Jeder in den ÖPNV investierte Euro erzeugt etwa das Dreifache an volkswirtschaftlichem Nutzen, ein Effekt, der weit über die reinen Betriebskosten hinausgeht.
Neben der ökonomischen Wertschöpfung leistet der ÖPNV einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Effizient genutzter Raum und emissionsarme Antriebe tragen zum Klimaschutz bei, weniger Autoverkehr schafft Platz für Grünflächen, Fußgängerzonen und Lebensqualität. Gleichzeitig ermöglicht ein leistungsfähiger Nahverkehr soziale Teilhabe und Mobilitätsgerechtigkeit, indem alle Menschen – unabhängig von Einkommen oder Kfz-Besitz – am öffentlichen Leben und am Arbeitsmarkt teilnehmen können. Eine gute ÖPNV-Anbindung steigert zudem die Attraktivität von Stadt und Region und zieht Unternehmen, Investitionen und Innovation an.
[1] ÖPNV-Wertschöpfungsstudie des Zukunftsclusters „MCube“ unter Leitung der TU München im Auftrag der DB-Initiative „Zukunft Nahverkehr“ (Mai 2025). Hier geht’s zur Studie: https://www.zukunftnahverkehr.de/wirtschaftsfaktor/